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Über unsere Bewertungs-Skala

08.08.2012

Liebe Schokoladenfreunde und Schokoladenliebhaberinnen,


Unsere Bewertungs-Skala ist relativ unkonventionell und nachdem wir bereits mehrmals um Erklärung gebeten worden sind, möchten wir sie an dieser Stelle etwas genauer aufschlüsseln. Sie ist angelehnt an die Richter-Magnituden-Skala, mit der die Stärke von Erdbeben gemessen und verglichen wird. Diese wird in den Medien häufig noch als “nach oben offen” bezeichnet. Auf den ersten Blick logisch, ein Erdbeben kann schließlich immer noch stärker sein, oder? Tatsächlich kann es das nicht, denn irgendwann wäre die Zerstörungskraft so groß, dass sich die gesamte Erdmasse von Nord- bis Südpol entzwei spalten würde.

Das gleiche gilt für Schokolade. Natürlich gibt es nicht die perfekte Tafel. Irgendwann ist jedoch ein theoretischer Wert erreicht, bei dem die Schokolade so gut ist, dass sie den Genießenden völlig umhaut und sich die Erde auftut. Diesen Wert haben wir mit 12 beziffert. Daraus ergibt sich folgender Schlüssel:


2 Punkte - Eine schlechte Edelbitter Schokolade
4 Punkte - Eine einigermaßen gute Edelbitter Schokolade
6 Punkte - Eine ausgesprochen gute Edelbitter Schokolade
8 Punkte - Eine außerordentlich gute Edelbitter Schokolade
10 Punkte - Eine betörend gute Edelbitter Schokolade
12 Punkte - Eine Edelbitter Schokolade, so gut, dass sich die Erde auftut


Trotz der Gefahr unsere Leser leicht zu verwirren, haben wir uns für diese Skala entschieden und gegen eine konventionelle 10 oder 100 Punkte Skala, wie sie zur Bewertung von Musik, Filmen und Videospielen häufig benutzt wird. Bei diesen Skalen sammeln sich die sehr guten Produkte alle im Bereich zwischen 9 und 10 und es gibt keine Möglichkeit, die besonders guten Produkte weiter hervorzuheben. Da wir zu dritt sind, entstehen Durchschnittswertungen in Drittel-Schritten.


Wir hoffen, wir konnten Ihnen weiterhelfen und wünschen Ihnen weiterhin viel Spaß beim Entdecken neuer Schokoladen auf unserer Seite.

Empfehlung: Schell “Inkagold pur”

08.08.2012

Liebe Schokoladenschlemmer und -genießerinnen,


Nachdem wir vor kurzem angesprochen wurden, ob wir uns nicht auch mit “Kakao” zum Trinken auskennen würden, haben wir uns entschlossen, an dieser Stelle von dem Erlebnis zu berichten, das uns die Schell Trinkschokolade mit dem klingenden Namen “Inkagold pur” bot. Bei dem Produkt handelt es sich um ein Paket, das reines Kakaopulver, Schokoladentropfen und ein Tütchen mit Gewürzen beinhaltet. Die Gewürze sind Vanille, Chili, Ingwer und Koriander. Dieses Getränk wird nicht angerührt, es wird gekocht, mit Vollmilch (3,8% Fett, möglichst aus einer Glasflasche) und flüssiger Sahne.

Geschmacklich hat das Ergebnis natürlich nur noch wenig mit dem zu tun, was Mütter ihren Kindern gern zum Frühstück als “Kakao” servieren. Es ist Trink-Schokolade. Der große Fett- und Kakaoanteil lässt sie leicht dick werden, so dass Zunge und Gaumen gänzlich und langanhaltend von dem Getränk benetzt, ja geradezu eingenommen werden können. Zur kräftigen, allgegenwärtigen Kakaonote kommen die Kopfnoten der Gewürze: Scharf nach Curry, frisch nach Ingwer. Das alles ist genauso anstrengend für die Geschmacksknospen wie es klingt. Nebenher einen Film gucken ist da schlecht: Die Trinkschokolade nimmt den Genießenden komplett für sich ein. Und nach einer Tasse ist es dann auch gut.


Für diese Achterbahnfahrt lohnt sich dennoch die Arbeit, die man vorher in der Küche hatte…

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